Bankentracker
Wer in der Schweiz Anlagegebühren vergleichen will, steht vor einem Problem: 30+ Banken, 30+ verschiedene Gebührenmodelle, keine gemeinsame Grundlage. Ohne neutrale Plattform bleibt der Vergleich dem Zufall oder dem Bankberater überlassen.
Branchen
Von Excel zur Vergleichbarkeit
Das Projekt startete mit einem Excel-Dokument, dessen Grösse seinesgleichen sucht. Wir digitalisierten die Gebührenmodelle und harmonisierten sie so, dass sie überhaupt erst vergleichbar wurden. Das Ergebnis ist ein Portal, das die günstigste Bank in Sekunden auf das persönliche Anlegerprofil zuschneidet.
Freemium-Modell
Die Applikation folgt einem Freemium-Modell mit gestaffeltem Informationszugang: Die initiale Auswertung steht kostenfrei zur Verfügung, wobei die zugrunde liegenden Banken anonymisiert dargestellt werden. Für den vollständigen Bericht mit detaillierter Aufschlüsselung der Institute steht ein kostenpflichtiges Upgrade zur Verfügung, dessen Zahlungsabwicklung über die Payment-Infrastruktur von Stripe erfolgt.
Das Projekt bankentracker.ch forderte eine Einarbeitung in die sehr komplexen Tarifsysteme des Schweizer Bankenmarktes. Das Team der Renuo meisterte dies problemlos, schaffte es, den Überblick zu behalten und eine Abstraktion vorzunehmen, die es so noch nicht gab. Ich bin äusserst zufrieden mit dem Resultat.
Management MM Asset Solutions GmbH
Software, aber gründlich
Schnell-schnell war keine Option. Die Gebührenmodelle der verschiedenen Banken folgen kaum vergleichbaren Logiken. Um sie überhaupt nebeneinanderstellen und mit dem Kunden-Fragebogen verknüpfen zu können, mussten wir sie erst auf ein gemeinsames, stark abstrahiertes Grundgerüst herunterbrechen. Technisch eine schöne Herausforderung, konzeptionell erst recht.